Montag, 1. Juli 2019

PIA – die KI in PaperOffice DMS



Künstliche Intelligenz ist der logische nächste Schritt in der digitalen Entwicklung. Die Lernfähigkeit von Programmen macht das Arbeitsleben leichter. Gerade in Bezug auf Dokumente und deren korrekte Archivierung. Für diesen Prozess gibt es bei PaperOffice PIA.

Nein, PIA ist keine freundliche Büroangestellte, die sich täglich der Aufgabe widmet, analog wie digital neu eingegangene Unterlagen dort abzulegen, wo sie hingehören. In der menschlichen Form gibt es unzählige Pias mit anderen Namen, die diese Arbeit oft verrichten, obwohl es gar nicht ihr Aufgabengebiet ist, aber ohne diese mühselige händische Verwaltung in einem digitalen Umfeld bald im Chaos versinken würden. Übrigens eine Arbeit, die unglaublich viel Zeit und Ressourcen kostet, wobei sich vermutlich noch niemand die Mühe machte, den Kostenfaktor zu überschlagen. Die Vermutung liegt nahe, dass hierbei allein für Deutschland ein dreistelliger Millionenbetrag zusammenkommt.

Was ist denn nun PIA?

PIA ist ein Bestandteil der automatisierten Ablage der PaperOffice Dokumentenmanagementsoftware und steht für:

PaperOffice
Intelligente
Ablage

Der Mensch zeichnet sich vor allem durch das Erkennen logischer und zugleich abstrakter Zusammenhänge aus. In Kombination mit seinem Gedächtnis erhält er oder sie so im Laufe der Jahre einen Erfahrungsspeicher, der dabei hilft, neue Erfahrungen einfacher einzuordnen und in Bezug auf ihre Bedeutung einzuschätzen. Das Problem oder vielleicht auch das Glück für den Menschen ist hierbei, das sein Gedächtnis genauso wenig perfekt ist wie die Fähigkeit der Einschätzung von Bedeutungen. Denn Logik ist das eine, Gefühle sind das andere.



PIA hingegen wird nicht durch Gefühle beeinflusst und besitzt ein perfektes Gedächtnis. Den anderen Teil, das Erkennen logischer sowie abstrakter Zusammenhänge, muss auch PIA lernen, jedoch tut sie dies weitaus schneller als der Mensch, dem ja eigentlich erst im Erwachsenenalter, also nach gut 18 Jahren, geistige Höchstleistung zugestanden wird. PIA hingegen lernt mit jedem neuen Dokument hinzu und nutzt dabei sofort das bereits erlernte.

Die KI von PIA ist in der Lage, eingehende Dokumente nach bestimmten Merkmalen selbständig zu erkennen und der jeweiligen Ablage zuzuordnen. Völlig automatisch. Sobald PIA von einem korrespondierenden Unternehmen, einer Behörde oder einem Kunden bestimmte Daten einmal erfasst hat, werden alle weiteren Unterlagen mit den gleichen Merkmalen entsprechend zugeordnet.

PIA – im Zeichen der Drei

Die Orientierung, welches Dokument wohin gehört, erfolgt zunächst über drei Erkennungsmerkmale:

  1. Visuelle Erkennung
  2. Erkennung nach Schlagwörtern
  3. Erkennung über QR- oder Barcodes

Unter einer visuellen Erkennung ist die Abspeicherung bestimmter, auf jedem Dokument identisch zu findende optische Merkmale zu verstehen, etwa das Firmenlogo oder die Fußzeile.

Auch Schlagwörter wiederholen sich auf einem Dokument oft, zum Beispiel die USt-IdNR oder die Emailadresse.

Zuletzt noch, wenn vorhanden, maschinenlesbare Barcodes und QR-Codes.

So muss dank PIA jeder neue schriftliche Kontakt nur einmal eingelesen und ein entsprechender Ordner innerhalb des PaperOffice DMS angelegt werden. Jede weitere Korrespondenz mit diesen Merkmalen wandert von nun an automatisch in den entsprechenden Ordner. Für die Auffindung einer Unterlage sind vor allem die Schlagwörter von Bedeutung, die entweder selbst oder wahlweise über PIA festgelegt werden. Die Live-Stichwortsuche in PaperOffice findet das entsprechende Dokument blitzschnell zum Beispiel über das Eingangsdatum und wenn dieses entfallen ist, dann über ein anderes markantes Wort oder eine Wortkombination, auch das ist in PIA möglich.

Analoge Dokumente lassen sich über Flachbettscanner, Einzugs- oder Trommelscanner oder andere Verfahren einlesen und stehen in kürzester Zeit als digitale Inhalte im jeweiligen Ordner zur Verfügung. PIA, das intelligente Werkzeug zur automatisierten Ablage in PaperOffice DMS, spart viel Zeit und damit Geld.